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QR-Rechnung Schweiz: Vollständiger Leitfaden 2026

QR-Rechnung Schweiz: Vollständiger Leitfaden 2026

Seit Oktober 2022 ist die QR-Rechnung der einzige anerkannte Zahlungsstandard in der Schweiz. Sie hat die roten und orangen Einzahlungsscheine, die es seit Jahrzehnten gab, definitiv abgelöst. Als Selbstständiger, Handwerker oder KMU-Inhaber in der Schweiz kommen Sie nicht mehr daran vorbei.

Die gute Nachricht: Richtig verstanden, erleichtert die QR-Rechnung das Leben aller — auch Ihres. Hier ist alles, was Sie wissen müssen.

Was ist die QR-Rechnung?

Die QR-Rechnung (auf Französisch: QR-facture, auf Italienisch: Fattura QR) ist ein Rechnungsformat, das von SIX Group nach der internationalen Norm ISO 20022 standardisiert wurde. Sie zeichnet sich durch einen quadratischen QR-Code in der unteren linken Ecke des Dokuments aus, der alle Zahlungsinformationen kodiert: Ihre IBAN (oder QR-IBAN), den Betrag, die Zahlungsreferenz und die Angaben des Empfängers.

In der Praxis: Ihr Kunde erhält Ihre Rechnung als PDF oder auf Papier. Er öffnet seine E-Banking-App (PostFinance, UBS, Raiffeisen, Kantonalbank usw.), scannt den QR-Code, und die Überweisung ist vorausgefüllt. Keine IBAN-Tippfehler, kein falscher Betrag.

Seit Januar 2023 verarbeiten Schweizer Banken keine alten Einzahlungsscheine mehr. Die QR-Rechnung ist keine Option — sie ist für jeden, der in der Schweiz Rechnungen stellt, faktisch obligatorisch.

QR-IBAN oder Standard-IBAN: Was ist der Unterschied?

Es gibt zwei Varianten der QR-Rechnung, je nach Kontotyp:

Mit QR-IBAN: Ihre Bank vergibt Ihnen eine spezifische QR-IBAN. Dies ermöglicht die Angabe einer strukturierten Zahlungsreferenz (QR-Referenz, 27 Stellen), die die automatische Zuordnung von Zahlungen in Ihrer Buchhaltung erleichtert. Ideal, wenn Sie viele Rechnungen ausstellen.

Mit Standard-IBAN: Sie verwenden Ihre normale IBAN. Die QR-Rechnung ist gültig, aber ohne strukturierte Referenz. Sie müssen Zahlungen manuell auf Ihrem Kontoauszug identifizieren.

Um eine QR-IBAN zu erhalten, wenden Sie sich an Ihre Bank oder die PostFinance. Die meisten Schweizer Geschäftskonten enthalten sie inzwischen standardmässig.

Pflichtangaben auf einer QR-Rechnung

Eine gültige QR-Rechnung muss alle gesetzlichen Angaben einer Schweizer Rechnung (OR Art. 957 ff.) sowie die technischen Elemente des SIX-Standards enthalten:

Pli prüft automatisch, ob alle erforderlichen Felder vorhanden sind, bevor Ihre Rechnung erstellt wird.

QR-Rechnung mit Pli erstellen

Mit Pli dauert die Erstellung einer konformen QR-Rechnung weniger als 2 Minuten:

  1. Profil einmalig einrichten: Firmenname, Adresse, IBAN (oder QR-IBAN), Logo
  2. Kunden auswählen oder erstellen aus Ihrem Pli-Adressbuch
  3. Leistungspositionen hinzufügen: Beschreibung, Menge, Stückpreis
  4. MWST prüfen: Die App berechnet sie automatisch gemäss Ihren Einstellungen
  5. Per E-Mail versenden oder PDF teilen — der QR-Code wird automatisch generiert

Ihr Kunde erhält ein ISO-20022-konformes PDF, das von jedem Schweizer E-Banking scannbar ist.

Warum die QR-Rechnung Ihren Zahlungseingang beschleunigt

Bei den alten Einzahlungsscheinen musste Ihr Kunde Ihre IBAN, den Betrag und die Referenznummer manuell eintippen. Jeder Tippfehler führte zu einer Ablehnung oder Verzögerung. Mit der QR-Rechnung ist alles kodiert: Ihr Kunde scannt in 3 Sekunden über sein E-Banking, und die Überweisung ist fertig.

Das Ergebnis: weniger Mahnungen, schnellere Zahlungen und bessere Rückverfolgbarkeit in Ihrer Buchhaltung.

Die QR-Rechnung ist in der Schweiz nun unverzichtbar. Richtig eingesetzt, reduziert sie Zahlungsfehler, beschleunigt Ihre Einnahmen und vereinfacht Ihre Buchhaltung. Mit Pli müssen Sie sich nicht um die technische Konformität kümmern — die App erledigt das für Sie.

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Erstellen Sie Ihre erste Rechnung in 2 Minuten.